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Gose ist ein obergäriges, säuerlich-salzig schmeckendes Bier, welches gegenwärtig fast nur noch in Leipzig hergestellt wird. Seinen Namen leitet es von seinem Ursprungsort, der Stadt Goslar (Harz) am Fluss Gose ab.1)
Die Gose ist ein typisches Spezialbier. Die alten Gosebrauereien benutzten statt des üblicherweise gedarrten Malzes ausschließlich Luftmalz. Sowohl hierdurch als auch durch Zusätze von Kochsalz und von als Geheimnis gewahrten Zutaten von Gewürzkräutern2) sowie durch die sich bei der Gärung und Flaschenreife vollziehende Milchsäurebildung wird dem Bier seine spezielle Eigenart verliehen.Man unterschied früher je nach der Art der für die Flaschengärung3) verwendeten Flaschen zwei Arten von Gose: Die offene Gose, welche in boxbeutelähnlichen Flaschen mit langem Hals geschenkt wurde, und die Stöpselgose, welche in gewöhnlichen Patentflaschen zum Verkauf kam. Bei der offenen Gose bildete sich im Verlaufe der Gärung durch die emporsteigende und sich allmählich verdichtende Hefe ein natürlicher Flaschenverschluss, der vor dem Ausschank abgeschwappt wurde.
(nach Brauerlexikon)
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Erläuterungen:
1) Der Name Gose soll sich von althochdeutsch <gôze>, einer alten Gewässerbezeichnung, herleiten. Eine sprachliche Verwandtschaft zur belgischen Geuze (sprich Göhs) ist unwahrscheinlich, auch wenn beide Biere durchaus geschmackliche Gemeinsamkeiten aufweisen.
2) Heute wird im wesentlichen Koriander als Gewürz für die Gose benutzt.
3) Früher gab es Gose ausschließlich in Flaschen - die Brauerei lieferte die frische Gose in Fässern an die Verleger und Ausschankstellen, wo sie auf die langhalsigen Goseflaschen abgezogen wurde. Je nach Reifezeit unterschied man junge, mittlere und alte Gose - je länger die Gose reifte, desto interessanter (saurer) wurde sie für Kenner.
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Das Leipziger Spezialgetränk
ist weit über Leipzig hinaus bekannt!
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Für den Kenner ein Begriff, werden von Fremden die eigenartigen Flaschen und Gläser mit dem trüben Inhalt oft misstrauisch betrachtet. Gose ist ein obergäriges Bier. Aus Weizen, Gerstenmalz, Hopfen und Gewürzen eingebraut, kommt es unfiltriert zum Ausschank, enthält Hefe und Milchsäure in reichlichem Maße und ist dadurch eines der bekömmlichsten Getränke.
Die Gose stammt ursprünglich aus Goslar am Harze, wo sie vom Flüsschen Gose ihren Namen erhalten hat. Bereits Kaiser Otto III. (Regierungszeit 983 - 1002) hat ihren Wohlgeschmack gepriesen. Im Leipziger Gau wurde die Gose im Jahre 1738 durch den alten Dessauer eingeführt. Seit 1824 wird sie in Döllnitz bei Halle von der Fa. W. Goedecke & Co. hergestellt. Man trinkt Gose pur, auch mit einem Schuss Himbeersaft oder mit einem Gosen-Kümmel ("Regenschärm").
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Etliche sächsische weiße Bier, so man Gosen nennet
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Gose ist ein Geschlecht der weißen Biere, so mehrentheils in Niedersachsen, fürnehmlich aber zu Goßlar, Quedlinburg, Halberstadt, Aschersleben, Wernigeroda und anderswo, wie es wohlwissend ist, gebräuet werden. Ist ein wohl geschmacktes, kräftiges Bier, so meistenstheils aus Waitzen bestehet, und wird dem Breyhan gleich zubereitet. So auch gut Nutriment und Nahrung gebet, erwärmet auch wohl und machet ein gut Geblüt, auch feist, so man viel trinket.
Unter allen Gosen aber excelliert die Goßlarische, welche sehr wohl nutrieret und laxieret, sonderlich aber verursacht sie denen Ungewohnten den currit Cito gerne, dahero man davon zu reimen pfleget:
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Ein Wundertrank ist wohl die Goßlarische Gose. Wer dessen zu viel trinkt, der nehm' in acht die Hose.
(aus "Der vollkommene Bierbrauer", Frankfurt und Leipzig 1784)
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What is typically with our Gose:
It is a light beer with developing at the top. Most of the other beers do it on the bottom. But essentially we use lactic acid, with makes the Gose very refreshing. Some spices give the special character. Of course it tastes completely different and clients should expect somewhat very new. They have to get acustomed, may be not with the first glas, but surely with the second!
Gose history:
The name comes from the small madival town of Goslar with a river called Gose. It is said that Otto III. German Emperor 1000 years ago already drank Gose with his courtship.
The brew went a little eastwards to our region and Johann Gottlieb Goedecke started in 1824 to brew on his means the first "Döllnitzer Ritterguts Gose". It conquered not only the city of Leipzig with Europes biggest trade fair in this time, but fast areas of central Germany. The "Döllnitzer Ritterguts Gose" is now brewed by Adolf F.W. Goedecke in fifth generation, actually with his partners from the Jänichen family.
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Goseanna! (Cheers!)
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