Vor allem für die Leipziger Gose-Wanderfreunde gibt es nun eine Erweiterung der Strecke bis zum Cospudener See. Für diese Tour sind mehrere Möglichkeiten des Einstiegs denkbar, unter anderem diese:
Start in GOHLIS: >>
Zum einen können Sie wieder an der Gosenschenke "Ohne Bedenken" in Gohlis starten. Nutzen Sie dazu
die Wegbeschreibung von Leipzig nach Halle - Kapitel "Von Gohlis durchs Rosental in die
Leutzscher Aue". Fahren Sie dann aber nur bis zur Wegekreuzung an der S-Bahnbrücke
über die Luppe! Danach folgen Sie der Beschreibung "Von Leutzsch nach Plagwitz".
Start in der LEUTZSCHER AUE:
Zum anderen können Sie Ihre Tour auch gut in Leutzsch beginnen. Dorthin gelangen Sie z.B. über
den Heuweg (aus Möckern kommend) oder über die Vierackerwiesen (aus Leutzsch kommend). Über
beide Anfahrtswege gelangen Sie zum Reiterhof Lukas.
Nun können Sie wählen, wo Ihre Einstiegs-Gose trinken möchten: Gleich auf dem Reiterhof
befindet sich die gemütliche "Reiterklause" und gleich gegenüber Gaststätte "Leutzscher Aue".
Nur etwa 250 m um die Ecke finden Sie außerdem die Gaststätte "Waldluft" - auch hier lädt das
nette Ambiente dieser Lokalität aus den 1920er Jahren zum Verweilen ein.
Nach Ihrer Einstiegs-Gose verlassen Sie die Leutzscher Aue und fahren Sie in westlicher Richtung
durch den Wald bis zur Bahnstrecke, um dann rechts in den Heuweg einzubiegen. Bald erreichen Sie
den Nahlesteg und überqueren die Nahle – auf dem Steg sehen Sie rechts die Kleine Luppe in die Nahle münden. Nach kurzem Weg überqueren Sie die Luppe und erreichen den Gose-Hauptweg an der
S-Bahnbrücke.
Von Leutzsch (bzw. aus Gohlis – siehe oben) kommend, setzen Sie Ihren Weg in Richtung
Cospudener See zunächst nach Plagwitz fort. Fahren Sie dazu an der Kreuzung S-Bahnbrücke weiter den
Luppe-Kanal entlang. Wenige hundert Meter kanalaufwärts erreichen Sie das Ende des Elsterflutbeckens,
welches dem Kanal vorgelagert ist. Aus diesem Flutbecken zweigen – außer dem Luppe-Kanal – ein
Stück weiter linkerhand die Weiße Elster und rechterhand die Nahle ab.

Luppedamm an der S-Bahnbrücke

Luppeauslauf am Ende des Flutbeckens

Elsterabzweig am Ende des Flutbeckens
Folgen Sie nun einfach immer dem Radweg, der Sie parallel zum Flutbecken weiterführt. Bald sehen
Sie auf der linken Seite die Anlagen des neuen Leipziger Zentralstadions. Nach der Unterquerung der
nächsten Straßenbrücke befinden sich links die Anlagen der DHfK Leipzig.

Blick zum Leipziger Zentralstadion

DHfK am Elsterbecken
Ein Stück weiter geht es leicht bergan. Wenn Sie nun in den rechts abzweigenden Weg einbiegen,
erreichen Sie das schöne Elsterwehr mit seinen Türmchen, wo die Weiße Elster in das Flutbecken mündet. Sie fahren über das Wehr und kommen in einen Park, an dessen Stelle sich früher die
Anlagen des Palmengartens befanden.

Palmengartenwehr

Luppeabzweig, Brücke der vier Jahreszeiten
Auf der Brücke der vier Jahreszeiten, die Sie gleich links sehen werden, überqueren Sie die Elster – rechts sehen Sie die kleine Luppe, einen Seitenarm der Weißen Elster – abzweigen. Elsteraufwärts erreichen Sie am Ende des Parks die Karl-Heine-Straße, welche Sie an der Fußgängerampel überqueren. Fahren Sie dann in den direkt gegenüberliegenden Klingerweg ein und weiter parallel zu den Straßenbahnschienen bis Sie den Fußgängerüberweg am Ende der Straße erreichen. Hier überqueren Sie die Straße nach links und fahren dann geradeaus weiter auf der Anton-Bruckner-Allee. Diese führt Sie zunächst über das obere Elsterflutbett direkt in den schönen Leipziger Clarapark. Hier nehmen Sie den zweiten oder dritten Weg rechts und halten sich dann links, um Ihr nächstes Ziel, das "Glashaus" zu erreichen. Diese sehr schön gelegene Lokalität hat täglich ab 9 Uhr geöffnet - im Sommer ist vor allem der einladende Biergarten absolut empfehlenswert!

"Glashaus" im Clarapark
Weiter geht's auf dem Gose-Wanderweg in Richtung Cospudener See. Dazu fahren Sie das kleine Stück über die Anton-Bruckner-Allee wieder zurück bis zum Anfang des Klingerweges. Sie überqueren diesen aber nicht, sondern biegen gleich links in den breiten Radweg ein, der Sie durch ein Waldstück - die Nonne - führt. Sie durchqueren den im Frühjahr von Bärlauch gesäumten Wald bis Sie an dessen Ende auf eine breite Hauptstraße, den Schleußiger Weg, stoßen. Nutzen Sie die Fußgängerampel zur sicheren Überquerung der Straße und fahren Sie dann nach rechts abbiegend
auf dem Radweg weiter.
Nach wenigen hundert Metern finden Sie links den Eingang zu einer Gartenanlage. Dort biegen Sie
ein und kommen direkt zum Lokal "Drei Kastanien", auf dessen großer Terrasse bereits die
nächste frische Gose auf Sie wartet!
Sie verlassen die "Drei Kastanien" auf demselben Weg, den Sie gekommen sind. Nach ca. 500 m
erreichen Sie wieder die Fußgängerampel und überqueren danach die Brücke über das Elsterflutbett,
das knapp einen Kilometer stromaufwärts von hier am Teilungswehr Großzschocher von der
Weißen Elster abzweigt. Sie fahren aber weiter und kommen bald an den nächsten Fluss, die Pleiße.
Von der Brücke aus sehen Sie auf der linken Seite das "Leipziger Eck", an dem sich die Pleiße bzw.
deren Flutbett mit dem Elsterflutbett vereinigt.
Vor der Brücke biegen Sie nach rechts ab und folgen der Pleiße nun flussaufwärts in den schönen
Leipziger Auwald, übrigens den größten erhaltenen in Mitteleuropa! Nach ca. 500 m erreichen Sie ein
Wehr, an dem der Teil des Flusses abgezweigt wird, der - vorbei am Reichsgericht, heute Bundesverwaltungsgericht
– die Leipziger Innenstadt durchfließt. Sie fahren weiter flussaufwärts an dem ab
hier sehr ursprünglichen, schön gewundenem Pleißenabschnitt entlang.
Der Weg führt Sie zunächst an einer Brücke vorbei und macht einen weiten Bogen nach rechts, um
dem Fluss dann umso mehr nach links zu folgen. Schließlich schwenkt er wieder nach rechts und ist
nach einiger Strecke durch ein Geländer abgesperrt. Davor müssen Sie nun halbrechts vom Flusslauf
der Pleiße abbiegen und kommen an den Floßgraben. Diesem folgen Sie nun weiter, bis Sie an die
Weiße Brücke kommen, welche Sie nach links zu überqueren. Nach der Brücke fahren Sie dann den
breiten Waldweg ("Die Linie") einfach geradeaus. Bald kommen Sie an eine Kreuzung, wo sich ein
Spielplatz befindet.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Abstecher in den schönen Leipziger Wildpark zu besuchen und
sich bei einer Gose zu stärken.
Abstecher in den Wildpark...
Direkt zum Cospudener See...
> Abstecher in den Wildpark:
Um in den Wildpark zu kommen, fahren Sie an der Kreuzung einfach weiter geradeaus. Ein Stück weiter
befindet sich auf der linken Seite gegenüber dem Spielplatz der Kiosk an der Haustierfarm. Hier können
bei Michael Böhnke eine kühle Gose genießen und auch eine Kleinigkeit essen.
Der Park liegt im Connewitzer Holz und ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete Leipzigs. Auf ungefähr
42 Hektar wurden Gehege für etwa 250 Tiere aus 36 Tierarten der Wälder Mitteleuropas angelegt. Der
Wildpark wurde 1979 eingeweiht und hat aufgrund des kostenlosen Eintritts eine große soziale
Bedeutung für die erholungssuchende Bevölkerung Leipzigs und der näheren Umgebung.
Vordergründige Ziele dieser Einrichtung sind die artgemäße Haltung von sonst wildlebenden
einheimischen Tierarten, die teilweise in freier Natur schon ausgerottet wurden, ihre planmäßige
Züchtung und die Präsentation in naturnaher Umgebung.
Wenn Sie Ihren Besuch beendet haben, fahren Sie den Waldweg wieder zurück bis zur Kreuzung mit
dem Spielplatz. Dort biegen Sie links ab in die "Neue Linie" und folgen der weiteren Beschreibung.
> Direkt zum Cospudener See::
An der Kreuzung mit dem Spielplatz, biegen Sie nun von der "Linie" in den Weg nach rechts ab
("Neue Linie"). Es dauert nicht lange, dann sehen Sie auf der linken Seite die Anlagen des Wildparks –
mit etwas Glück schaut Ihnen vielleicht ein Elch durch die Bäume entgegen.
Am Ende des Auwalds erreichen Sie den Wolfswinkel – die Inschrift der an dieser Stelle aufgestellten
Plastik verrät, dass hier im Jahr 1720 der letzte Leipziger Wolf erlegt wurde. Hier befindet sich auch
die Gemarkungsgrenze zu Markkleeberg.
Am Ende des Waldwegs stoßen Sie direkt auf den Equipagenweg, dem Sie nach Überquerung des
Bahnübergangs und des Ziegeleiwegs – nun als lindengesäumte Allee – einfach immer weiter folgen.
Schon bald sehen Sie das schöne alte Eingangstor zum Kees’schen Park, den Sie nun durchfahren.
Am Ende dieses etwas verwilderten Parks biegen Sie nach rechts in die Lauersche Straße ab. Nach
wenigen hundert Metern können Sie schon den großen Cospudener See erblicken. Gleich nach der
kleinen Brücke halten Sie sich links und biegen in den Ostuferweg ein. Diesen fahren Sie immer weiter
entlang des Sees – vorbei am Golfplatz - bis zum Hafen. Von hier aus können Sie halbrechts den
imposanten Aussichtsturm auf der Bistumshöhe und gleich daneben die Pyramide von "Belantis"
sehen.
Am Hafen befinden sich die Anlagen des Pier 1 – an dieser Stelle haben Sie den schönen Endpunkt
dieser Wanderstrecke erreicht. Hier haben Sie reichlich Gelegenheit, sich an einer frischen Gose zu
laben:
Zum einen lädt der "Biergarten am Pier 1" zu einem kühlen Trunk mit Blick auf die Segelboote im
Hafen ein. Im Sommer wird hier immer frisch geräucherter Fisch angeboten, den man sich auf
keinen Fall entgehen lassen sollte!

Zum anderen befinden sich auf der rechten Seite der Pier die "Seeterrassen", wo Sie neben Ihrer Abschluss-Gose auch kulinarisch auf Ihre Kosten kommen. Direkt gegenüber auf der linken Seite
können Sie im "Café Kandler" sicher auch ein leckeres Stück Torte genießen.
Wir wollen Ihnen natürlich nicht unterschlagen, daß sich am östlichen Ende des Hafens die "Sauna
im See" befindet, wo Sie sich nach einem heißen Saunagang im kühlen See – und wahlweise auch
mit einer kühlen Gose – so richtig erfrischen können!
| Strecke: |
8,6 km |
Um später wieder nach Leipzig zu kommen, fahren Sie den oben beschriebenen Weg (Zusatzstrecke) einfach zurück.
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Sie haben den Weg geschafft - Gratulation & Goseanna!
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