Die Geschichte der Gose


um 1000

Ersterwähnung der Gose: Kaiser Otto III. (Regierungszeit 983 - 1002), der das Heilige Römische Reich deutscher Nation von seiner Pfalz in Goslar aus regiert, soll den Wohlgeschmack des Goslarischen Bieres gepriesen haben. Er hat es bei seiner Schwester, der Äbtissin von Quedlinburg, kennen und schätzen gelernt.

Das Goslarische Bier - kurz die "Gose" genannt - verbreitet sich bald im ganzen Harzgebiet. So gibt es im Mittelalter Wernigeröder, Aschersleber, Blankenburger, Halberstädter Gose usw.

1332 Vom 27. März 1332 Jahr stammt die älteste, heute noch erhaltene Urkunde über die Gose, deren Herkunftsort das Kloster Ilsenburg ist (Urk.-buch der Stadt Wernigerode).

1375 In Anhalt-Zerbst bestätigt Fürst Johann I. die Brauerei-Innung und erlässt ein sehr frühes Gebot zur Reinheit der Gose (141 Jahre vor dem bayerischen Reinheitsgebot!)

1397 Als Dank für die Vermittlung in einem Rechtsstreit schickt die Stadt Goslar dem Bischof von Hildesheim ein Fass Gosebier.

Im 14. Jahrhundert wird die Goslarische Gose sogar bis nach Hamburg geliefert, was für damalige Straßenverhältnisse und den Transport mit Pferdefuhrwerken nicht unproblematisch war.

1470 Aus diesem Jahr datiert eine weitere Gose-Urkunde, die sich heute im Goslarer Stadtarchiv befindet.

1598 In des "Raths Burgkellerrechnungen" der Stadt Leipzig ist vermerkt: "18 Faß Goslarisch Bier hinterlegt".

1712 Fürst Leopold I von Anhalt-Dessau, der "Alte Dessauer", hat die Gose als Leibgetränk entdeckt und lässt auf seiner fürstlichen Domäne in Glauzig die sogenannte "Gludscher Gose" brauen.

In Glauzig begann man auch, die Gose auf besondere Flaschen zu füllen. Die "große gläserne Gosenflasche" enthielt 2½ Kannen und kostete im Jahre 1770 in Leipzig 2½ Groschen. In Glauzig selbst kostete ein Fass Gose im Jahr 1776 sechs Taler - die Steuern und Fuhrlöhne verteuerten es auf 21 Taler, 20 Groschen und 8 Pfennige!

1733 In Zeidlers "Universal-Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste" ist zu lesen: "Nach dem Garlebischen ist das Goßlarische das beste, weil es bey den Menschen, so solches trincken, keinen Stein wachsen lässet... Unter die berühmtesten und besten weissen Biere werden gezählet der Halberstädter Briehan und die Quedlinburger Gose."

1738 Der Alte Dessauer führt die Gose in der Eutritzscher Schänke ein und erwirkt beim Leipziger Rat die Ausschankgenehmigung für deren Wirt Giesecke, da er über das "ungenießbare" einheimische Bier sehr verärgert war. Damit hat Leipzig seine erste Gosenschänke am Eutritzscher Markt!

Kaum ist das bekannt, setzt eine Völkerwanderung nach Eutritzsch ein: Student und Bürger, Ratsherr und Handwerker, alle wandern in die Gosenschänke. Auch Goethe ist begeistert - er soll geschrieben haben: "Ja, in der Gosenschänke hab' ich oft gesessen!"

1776 In einem Schreiben des Burgkellerpächters Herrmann vom 23. September 1776 an den Rat der Stadt Leipzig wird über ein Weißbier namens "Gohse" berichtet, was in der Stadt viel "Beyfall" findet und in Glauzig im "Dessauischen" gebraut wird. Herrmann bittet den Rat um eine Ausschankgenehmigung der Gose und intervenierte gegen den Kontrakt, den der Eutritzscher Gosenschänkenwirt Eckard mit dem Rittergutspächter zu Glauzig geschlossen hatte und der ihm den alleinigen Ausschank der Glauziger Gose in einem "Bezirke von zwey Stunden hiesiger Gegend" zusichert.

1784 Dr. Knaust, der Bierpapst des 18. Jahrhunderts, erwähnt die Gose wie folgt:

"Gose ist ein Geschlecht der weißen Biere, so mehrentheils in Niedersachsen, fürnehmlich aber zu Goßlar, Quedlinburg, Halberstadt, Aschersleben, Wernigeroda und anderswo, wie es wohlwissend ist, gebräuet werden. Ist ein wohl geschmacktes, kräftiges Bier, so meistenstheils aus Waitzen bestehet, und wird dem Breyhan gleich zubereitet ... so auch gut Nutriment und Nahrung gebet, erwärmet auch wohl und machet ein gut Geblüt, auch feist, so man viel trinket...

Unter allen Gosen aber excelliert die Goßlarische, welche sehr wohl nutrieret und laxieret, sonderlich aber verursacht sie denen Ungewohnten den currit Cito gerne, dahero man davon zu reimen pfleget:

'Ein Wundertrank ist wohl die Goßlarische Gose - Wer dessen zu viel trinkt, der nehm in acht die Hose.'"


1793 Johann Philipp Ledermann wird am 25.Januar 1793 in Lich bei Frankfurt am Main als Sohn eines Maurermeisters und Enkel eines Braumeisters geboren. Seine Wanderschaft führt ihn auch nach Goslar. Nach einem kurzen Aufenthalt in Beesen bei Halle bot ihm der Döllnitzer Rittergutsbesitzer den Dienst in seiner Brauerei an. Nach ihm ist heute noch die Döllnitzer Ledermannstraße benannt, die zum Rittergut führt.

1806 - 1820 Die napoleonischen Kriege und der Zollanschluss Sachsens an Preußen 1820, dem das Herzogtum Anhalt nicht beigetreten war, führen dazu, dass die Glauziger Gose aus Anhalt sehr teuer wird und kaum noch nach Sachsen vertrieben werden kann. In Leipzig wird die Gose knapp!

1815 Infolge des Wiener Friedens wurde auch die sächsische Hälfte des Dorfes Döllnitz preußisch, so dass bei der Neubildung der Provinz Sachsen ganz Döllnitz dem Saalkreis zugeschlagen wird.

1824 Braumeister Johann Philipp Ledermann, der das Rezept der Gosenbereitung aus Goslar mitgebracht hat, beginnt im Jahre 1824 in Döllnitz Gose zu brauen.

1826 Der Rat der Stadt Goslar beschließt, die Goseherstellung aufzugeben! Ursachen dafür sind die stark zurückgegangenen Verkäufe und die Unwägbarkeiten mit der praktizierten spontanen Gärung. Das "neue" untergärige Bier nach Pilsner Brauart verdrängt die einstige Spezialität.

1844 Die langhalsige grüne Goseflasche kommt erstmals in Leipzig zum Einsatz - vermutlich im "Gosenthal".

1869 Der Goslarer Braumeister Heinrich Steckhan veröffentlicht in der Zeitung einen Aufsatz über die Goseherstellung, um diese vor der Vergessenheit zu bewahren.

Ein zeitgenössischer Reim - wohl aus demselben Jahr - zeigt, dass es sich in Leipzig dagegen ganz anders verhielt ("Blauer Hecht", Nikolaistraße):

"Kriech' einmal in den blauen Hecht
Und trink in dessen Schoosse
Auf Sammet, Gold und Marmor, echt,
Aus Döllnitz eine Gose;
Will sie nicht recht zum Munde geh'n
Erlässt des Trinkens Qualen
Der Wirth, er sagt Dir: Lass sie steh'n
Nur thu' den Saft bezahlen!"


1872 In der Zeitschift "Die Gartenlaube" ist zu lesen: "Die Gludscher, d.h. Glauziger Gose hatte alle ihre Getreuen eingebüßt und die Döllnitzer behielt das Feld und behauptet es bis auf den heutigen Tag."

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts versuchten sich in Mitteldeutschland viele Brauereien mit der Herstellung von Gose - mit mehr oder weniger Erfolg. In Leipzig waren es vor allem die Brauerei Nickau & Co., die Kronen-Gosen-Brauerei, die Freyberg-Brauerei und die Gosenbrauerei A. Schröter, die versuchten, ein Stück vom Döllnitzer "Kuchen" abzubekommen.

In Döllnitz selbst gab es zu dieser Zeit bereits drei Gosebrauereien, die die Kunden umwarben.

Inzwischen schenken auch entferntere Städte wie z.B. Dresden, Wurzen, Plauen, Rochlitz, Oschatz, Naunhof, Merseburg, Dessau, Bernburg und Bad Lausick - um nur einige zu nennen - Gose aus.

1883 In der damaligen Gosebrauerei von Albert Schönfeld im alten Braugut von Hartmannsdorf wird nun auch Gose gebraut und diese Tradition bis 1912 fortgesetzt. Damals gehörte Hartmannsdorf noch zum Regierungsbezirk Leipzig. Man braute früher überwiegend Gose für den Raum Chemnitz und den Süden des Königreichs Sachsen.

1888 Die Gosenschänke Eutritzsch feiert das 150jährige Jubiläum der Einführung der Gose.

1897 Anlässlich der Sächsisch-Thüringischen Gewerbeausstellung zu Leipzig erhält die Ritterguts Gose ihre bisher älteste bekannte Auszeichnung: Goldmedaille – Ehrenpreis der Stadt Leipzig

1899 Der Leipziger Gosenwirt Carl Cajeri gibt sein Goselokal an der Pleiße auf und eröffnet in Gohlis die berühmte Gosenschenke "Ohne Bedenken".

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts versorgen vor allem die Döllnitzer Gose-Brauereien die Lokale in Leipzig und Halle. Besonders das Ende des Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre sind die Hochzeit der Gose. Leipzig kann sich mit zirka achtzig Goseausschankstellen und -handlungen zu Recht als "Gosenstadt" rühmen!

1912 Leipzigs älteste Gosenschänke am Eutritzscher Markt begeht das 700jährige Jubelfest des Herzogtums Anhalt zu Ehren des Alten Dessauers. Zu diesem Anlass erscheint eine Festschrift und das "Gosenlied" wird erstmals gesungen.

1935 Der Versuch einer Wiederbelebung der Gosetradition in Goslar durch die Brauerei Fritz Nattermann bleibt ohne Erfolg.

1938 Anlässlich der Feiern zur 200jährigen Einführung der Gose in Leipzig kommt eine Jubiläums-Gose zum Ausschank.

1945 Mit dem Kriegsende folgt die Enteignung der Brauereien - das bedeutet für die Gose zunächst das "Aus"!

1949 Der Braumeister Friedrich Wurzler - seit den zwanziger Jahren selbst Gose-Verleger - beginnt die Gosenproduktion in seiner kleinen Leipziger Brauerei nach alter Rezeptur. Mit der Zeit beliefert er immerhin achtzehn Leipziger Gaststätten und Ladengeschäfte - das bekannteste Lokal war das legendäre "Hotel Fröhlich".

1966 Die Brauerei Wurzler - inzwischen Betriebsteil II der Kronenbrauerei Bruno Ermisch K.G. - stellt ab 1. April 1966 die Gose-Produktion ein. Die Brauanlagen werden demontiert. Die Schließung der Brauerei wird mit dem sinkenden Gosebedarf, mangelnden hygienischen Bedingungen und ungünstigem Kosten-Nutzen-Verhältnis begründet.

Der Schwiegersohn von Friedrich Wurzler nimmt das Gose-Rezept als angeblich Letzter mit ins Grab. Nun scheint die Gose nach fast tausend Jahren wirklich Geschichte zu sein.

1983 - 1986 Endlich Hoffnung für die Gose! Der Leipziger Spezialkneipier Lothar Goldhahn beginnt die Rekonstruktion der 1958 geschlossenen Gosenschenke "Ohne Bedenken", die er im Jahre 1986 wiedereröffnet. Die ausgeschenkte Gose kommt zunächst aus einer Berliner Brauerei - doch bald sollte die Produktion wieder stocken.

1990 Dr. Hartmut Hennebach wird neuer Gosenwirt. Lothar Goldhahn übernimmt die Löwenbrauerei in Dahlen, um dort selbst Gose zu brauen.

1991 Am "Gosentag", dem 28. Mai 1991, wird die erste Gose aus Goldhahns Brauerei in der alten Gosenburg in der Menckestraße ausgeschenkt - der Nachschub scheint gesichert.

1993 In Goslar versucht sich der pensionierte Braumeister Andreas Wagenführer mit dem einstigen Goslarschen Nationalgetränk. Vorlage ist der Zeitungsbericht des Braumeisters Heinrich Steckhan aus dem Jahre 1869.

1995 Die Dahlener Brauerei schließt ihre Pforten. Ersatz muss her. Dr. Hennebach lässt Gose in Bayern herstellen.

1996 Der Hobbybrauer Tilo Jänichen beginnt mit Gose zu experimentieren.

In Goslar-Oker produziert Andreas Wagenführer inzwischen Goslarsche Gose in seiner kleinen Brauerei hinterm Haus. Vom Fass wird sie in der Gastwirtschaft "Worthmühle" direkt am Ufer des Flüßchens Gose gezapft.

1997 - 1999 Tilo Jänichen unternimmt zuerst alleine, später zusammen mit Jens-Torsten Blazy mehrere Gose-Brauversuche im Kleinstformat. Anfang 1999 ist es geschafft - die Gose ist gelungen! Nun werden Vorbereitungen getroffen. Die ersten Fässer werden von Goldhahns Dahlener Gosebrauerei übernommen und im Hof des Schlosses Püchau präpariert.

1999 Am 9.9.1999 wird die Gosenbrauerei neu gegründet. Braumeister Armin Brandt von der 1. Leipziger Gasthausbrauerei "Zum Kaiser Napoleon" wird beauftragt, die Herstellung in Serienreife umzusetzen. Bereits der Probesud ist ein Erfolg! Zu den ersten Verkostern gehören neben dem Leipziger Oberbürgermeister Tiefensee auch Bundespräsident Rau und der sächsische Ministerpräsident Biedenkopf. Im Brauhaus "Zum Kaiser Napoleon" wird der erste Döllnitzer Gosestammtisch abgehalten.

Die Gosenschenke "Ohne Bedenken" feiert unter Wirt Dr. Hennebach ihr 100jähriges Bestehen.

2000 Die Ritterguts Gose ist auf dem Vormarsch - es gibt inzwischen wieder ca. 30 Goseausschankstellen in Leipzig, Halle und Umgebung. Im Bayerischen Bahnhof eröffnet eine Gasthausbrauerei, die ebenfalls Gose brauen will.

Der neue "Gose-Wanderweg" durch die Elster-Luppe-Aue zwischen Leipzig und Halle wird eingeweiht. Die Gilde der neuen Gosenbrüder wächst!

Für kurze Zeit wird in Landsberg Gose gebraut.

Die Gose wird 1000 Jahre.

2001 Die Ritterguts Gose hat eine neue Heimat gefunden: Seit Anfang 2001 wird die Gose bei der Leipziger Familienbrauerei Ernst Bauer im Täubchenweg braut.

2002 Seit Sommer 2002 gibt es die Ritterguts Gose erstmals wieder in Flaschen! Damit erschließen sich neue Handelswege, die einer weiteren Verbreitung des Getränks dienlich sind.

2004 Inzwischen wird Ritterguts Gose wieder in ca. siebzig Gastwirtschaften ausgeschenkt; daneben wächst auch die Zahl der Einzelhändler, die Gose anbieten. In diesem Jahr wurde die Ritterguts Gose sogar nach Japan exportiert.

Der in 2000 eröffnete "Gose-Wanderweg" wird abermals erweitert - er verbindet nicht nur die beiden historischen Gosenschänken in Halle und Leipzig (ca. 55 km), sondern umfasst auch verschiedene Nebenstrecken u.a. von Leipzig zum Cospudener See. Auf dem Weg kann der durstige Wanderer inzwischen in über 20 Gastwirtschaften auf eine frische Gose einkehren!

Seit April 2004 führt Braumeister Odin Paul im Brauhaus Goslar die 1993 von Andreas Wagenführer neu begonnene Goslarer Gosetradition fort.

Im Stadtmuseum Halle findet mit freundlicher Unterstützung von Herrn Frank Heinrich eine Gose-Ausstellung statt.

2005 Zum zweiten Mal erscheint 'Der Gose-Kalender' mit einer Auswahl seltener historischer Ansichten zur Gose.

Im Mai 2005 begeht die Alt-Leipziger Gosenschenke 'Ohne Bedenken' das 100 jährige Jubiläum ihres urigen Biergartens mit einem großen Festprogramm.

2007 Wegen einer erheblichen Kapazitätsausweitung musste nun umstrukturiert werden. In diesem Zusammenhang wurde ein neuer Kooperationspartner gefunden: Die Wahl fiel dabei auf eine historische Gose-Braustätte in Sachsen mit einer über 120 jährigen Gose-Tradition: Hartmannsdorf! Der erste Sud kommt Ende Dezember 2007 zum Ausschank.

2008 Im Juli 2008 ist es endlich soweit: "KiGo" - die Kirsch-Gose - ist nach mehrjähriger Entwicklung auf dem Markt! Angeboten wird der erfrischende Mix aus echter Ritterguts Gose und sündhaft-fruchtiger Sauerkirsche in der trendigen 0,33 l - Longneckflasche.

2009 Im Januar 2009 wird die Fa. Lohmeier-Ehses GmbH Hauptvertriebspartner für die Ritterguts Gose. Sowohl das Abhollager als auch die Auslieferung an die Direktkunden erfolgt nun vom traditionsreichen Standort in Leipzig - Eutritzsch aus.

2012 Das "Münsters" in der alten Gohliser Mühle öffnet am 02.07.2012 seine Pforten und ist damit der 100. Gose-Auschank der Original Ritterguts Gose!

2013 Die Ritterguts Gose erhält bei den World Beer Awards 2013 in London gleich zweimal Gold und ist nun „World’s Best & Europe’s Best Gose“. (Verleihung am 27.09.2013)

2014 Die Ritterguts Gose wurde beim internationalen Bierbewertungsportal Ratebeer.com zum „Top Beer Saxony 2013„ gewählt“. (Ergebnisverkündung am 31.01.2014)

September: Die Ritterguts Gose erhält bei den World Beer Awards 2014 in London wiederholt Gold ("Europe’s Best Gose 2014").

Oktober: Die Ritterguts Gose wird in 2014 wieder unter "Die 100 Besten Biere der Welt" gewählt.

November: Die 95 besten Brauereien der Welt nehmen an
THE FESTIVAL 2014 – L.A. EDITION in Los Angeles teil, so auch die Ritterguts Gose - Bild.

2015 Anfang des Jahres wird die Brauerei Reichenbrand als neuer Kooperationspartner für die „Ritterguts Gose“ und deren weitere Fortentwicklung gewonnen. Damit fällt die Wahl auf eine traditionsreiche Braustätte mit einem jungen, engagierten Braumeister, der die seit Generationen von der Familie Bergt gepflegte handwerklicher Brauweise in hervorragender Weise fortführt.

Seit 2015 ist die Original Ritterguts Gose nun auch in Finnland, Polen und Belgien erhältlich – damit steigt die Zahl der Exportländer auf acht.

Anfang Oktober 2015 wählt das „Men's Journal“ in New York wählt die 100 besten Biere der Welt – die Ritterguts Gose ist mit dabei.

Ebenfalls im Oktober findet THE FESTIVAL 2015 in St. Petersburg/ Florida statt – die Ritterguts Gose ist hier als eine von nur zwei deutschen Brauereien vertreten.
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2016 Die Ritterguts Gose erhält aus Prag die Auszeichnung "World Beer Idol 2016" in Gold.

23. April 2016: Die Ur-Gose wird als erster Gemeinschaftssud von Ritterguts Gose und Freigeist Bierkultur gebraut. Das bayerische Reinheitsgebot wird 500 Jahre alt.

6. Mai 2016: Beim WORLD BEER CUP 2016 wurden 6.596 Biere von 1.907 Brauerein weltweit bewertet. Die Ritterguts Gose erhält eine der nur 17 Medaillen, die an in Deutschland produzierte Biere gingen:
BRONZE in Kategorie 51 (German-Style Sour Ale)!

Am 2. September 2016 war die Prämiere für den "Bärentöter", das neue Gose-Bock, gebraut mit einer opulenten Malzmischung und gewürzt mit Koriander, Orangeschale, Salz und etwas Zimt. Zum diesem Anlass fand der Gosebockbieranstich standesgemäß im Biergarten der Alt-Leipziger Gosenschenke Ohne Bedenken statt.